Philipp Aebischer
Grafiker * Fachlehrer

Philipp Aebischer
Grafiker * Fachlehrer

Ich mag es, Neues zu entdecken und dabei Altes zu vertiefen. Übers Unterrichten an der Schule für Gestaltung Bern, der F+F Zürich, aber auch mit meiner eigenen gestalterischen Arbeit. Digital und analog, illustrativ, grafisch oder fotografisch. Von der ersten Skizze bis zur Umsetzung.

Am liebsten, setze ich zusammen mit Menschen Projekte um, die meine persönliche Arbeitsweise schätzen und konstruktiv mithelfen auch mal polarisierende Ideen mutig und zielgerichtet umzusetzen. Wenn die Ausgangslage stimmt, arbeite ich für ausgewählte Projekte gerne auch im Auftrag. Die Belohnung sind starke, passende, visuelle Lösungen, die sich von schnelllebigen Trends abheben. 

Es sind etliche Arbeiten entstanden in den letzten 30 Jahren: hoffentlich Interessantes, manchmal Pragmatisches und manchmal wie mir scheint auch wirklich Starkes. Immer habe ich dabei jedoch mein Bestes gegeben – mit Herzblut und Leidenschaft. Auf dieser Website siehst du einen Auszug davon: Aktuelles, Verjährtes, sowie ab und zu noch Unfertiges – viel Spass beim Sichten der Arbeiten. 

Philipp Aebischer
Sommer 2021


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* und… ein herzliches Dankeschön an Daniel Bleisch Platform.ch für die präzise, unermüdliche und teils innovative Umsetzung dieser Website.


































Retrospektive zu Ernst Rudolf Froesch

Aus verschiedenen Blickwinkeln der Autoren werden berufliche Stationen, ausserordentliche Leistungen als Arzt, aber auch die Rolle als Vater, Partner, Bruder, Onkel oder Freund beleuchtet. Gestaltung und Bildwelt bringen Persönliches und Berufliches zusammen. Entstanden im Auftrag und in Zusammenarbeit mit meinem Freund Mark Froesch und mit der Familie Froesch.

_ Broschüre 80 Seiten, Fadenbindung
_ Format 105 x 148 mm
_ Offsetdruck, 2-farbig/4-farbig 
_ Farbschnitt, Blindprägung







 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Zwei Plakate F4 «Keep Distance»

Vorschriften, Regeln und Verbote kamen gerade eben wieder in Mode. Der Abwart dessen Rasen man nie betreten darf ist auferstanden!

Die Plakate weisen darauf hin, die Distanz von 1.5 m zu den Mitmenschen einzuhalten, um sich und andere vor einer Corona-Ansteckung zu schützen – jedoch dabei trotzdem wach, kritisch und präsent, also «dranzubleiben» – but hold the line. Sozusagen «Body Distancing», jedoch ohne «Social». Die Basis zu dieser Arbeit ist eine Aquarell-Serie

_ Plakate F4, 90,4 x 128 mm
_ Digitaldruck

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Neujahrs- und Weihnachtskarten Platform-Solutions

Für den Webentwickler Daniel Bleisch wurden zwei Karten kreiert, mit dem Anspruch nicht mit einem weiteren Weihnachtsgruss zu langweilen ;-).

Die erste Karte «Einfach mal abschalten» ist beidseitig bedruckt und spielt optisch mit der Reizüberflutung, welche gerade in dieser Jahreszeit viele erleben. Das gestanzte Loch in der Mitte der Karte soll den Blick auf die Vergangenheit, sowie den Blick in die Zukunft ermöglichen. Wem das alles zuviel ist, einfach mal Ruhe möchte und etwas Abschalten will, für den ist auf der Karte ein Web-Kamera-Abdecker als kleines Geschenk aufgeklebt. Für die Karten wurde von I (I wie Idee) bis S (S für Siebdruck) selbst gemacht.

Die Idee für die zweite Karte «Responsive handgemacht» spielt mit der Tatsache, dass viele Websiten 2015 noch nicht responsive, also passend für verschiedene Endgeräte gestaltet und umgesetzt waren. Diese Botschaft und stille Auffordrung zum Upgrade der eigenen Website soll nebst dem Weihnachtsgruss unaufdringlich vermittelt werden. Um das aufzuzeigen wird dasselbe Sujet «in Handarbeit» zweimal gestaltet, in diesem Fall wohl eher «drapiert»: einmal hochformatig auf der Vorderseite, einmal auf der Rückseite querformatig, natürlich alles im «Rahmen». Falls der Stil etwas an selbstgebastelte, evt. kitschige Weihnachtsfenster errinnert, dann ist das durchaus gewollt so.


_ Karten A5, zweiseitig
_ Siebdruck
_ Neonkleber Digitaldruck
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Visueller Auftritt für die Naturheilpraxis von Franziska Krebs. 

Über verschiedene Medien wurde ein formal prägnanter Auftritt kreiert. Im Zentrum der Idee stehen kleine Zitate aus Geschichten und Mythen rund um Ganesha (der Elefant) und seinem Reittier Vahana (die Maus).

Es sind jedoch nicht die üblichen, inhaltlichen Essenzen und Weisheiten welche üblicherweise in Zitaten verwendet werden. Sondern kleine, unbedeutende Nebensächlichkeiten aus den Geschichten rund um Ganseha, für die es im Grunde keine Heilmethode braucht oder gibt.

Für diesen Auftritt wurden sämtliche Arbeiten selbst erstellt: von der Kreation bis zum Siebdruck, von der Fotografie bis zur Umsetzung einer Website in Webflow.

_ Plakate F4, Kleinplakate, Tramhänger mit Dispenser
_ Visitenkarten
_ Terminfolder  mit Give-Away
_ Flyers A5
_ Website 



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Visueller Auftritt für «FreudeamLeben», Mentaltraining und persönliches Coaching. 

Was macht ein glückliches Leben aus?

Ein über die Mentalkräfte von «Uri Geller» verbogener Löffel, der wieder gerade ist? Oder eine Schnecke, welche langsam aber stetig und geduldig mit sich selbst kriecht, statt steht? Oder ein Glace das noch am Stengel ist? Ein Hampelmann der endlich wieder fremdgesteuert wird und nicht alles selbst entscheiden muss?

Mit einem Augenzwinkern wird mit inhaltlichen Kontrasten wie «Esoterik» und «Seriosität» gespielt. Unbescheiden wird im Text eine lange Palette an möglichen Themen, welche evt. eine Beratung erfordern könnten aufgelistet. Statt der üblichen Wohlfühlästhetik, wird ein dunkles Violett mit schwarzen Symbolen darauf gewählt. Die Symbole müssen nicht immer eindeutig sein.

_ Briefschaft, Briefpapier, Couverts, Begleitkarte
_ 5 verschiedene Visitenkarten
_ 5-teiliger Folder


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kopfzeichnen-Kurs an der Schule für Gestaltung Bern.

Dieser Kurs liegt mir besonders am Herzen. Zeichnen war vor langer Zeit meine Motivation überhaupt in einen gestalterischen Beruf einzusteigen. Über den Kopfzeichnen-Kurs kann ich nun an meine alte Leidenschaft anknüpfen. 

Die Auseinandersetzung mit sich selbst übers Interpretieren und Spiegeln von dem was man sieht, mit dem Zeichnen finde ich etwas Faszinierendes. Besonders gefallen mir auch immer wieder die schönen und persönlichen Begegungen mit den KursteilnehmerInnen – vermutlich einer der wenigen Kurse, der nicht fürs Portfolio, sondern nur für sich selbst besucht wird. Das tut gut.

_ Semester Abendkurse
_ K-Werk Jugendkurse
_ Zeichnungs-Wochenenden

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Plakat Jazz-Festivals Montreux.

Für den Neustart des Jazz-Festivals Montreux wird nach der Corona-bedingten Pause die Wiederauferstehung unter dem Motto «Restart» zelebriert. Wettbewerbsarbeit.

Sieben Leben hat sie, die Katze «Jou Jou» und lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist süss wie Pop, garstig wie Rock, raffiniert wie Jazz.



 
 
 

Visueller Auftritt «Paar-Paarberatung» für Mark Froesch und Silvie Baumann.

In langjähriger Zusammenarbeit wurden diverse Massnahmen umgesetzt. Herzstück des Auftritts ist eine Beziehungskiste. Beim Öffnen «springen» je nach Angebot (Seminare, Workshops, Fachvorträge, Beratungen) wechselnde, überraschende Objekte aus der Kiste heraus. Die Sujets werden auch im Umsetzungsstil variert. 

Das Plakat «wie Liebe gelingt» wurde für die 100 besten Plakate nominiert – immerhin ;-) Ein herzliches Dankeschön an Silvie und Mark für die vielen Aufträge, die gute Zusammenarbeit und den Mut auch Unkonventionelles umzusetzen.

_ Flyers, Folders
_ Visitenkarten
_ Website
_ Postkarten
_ Plakate

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Broschüre und Porträt über Maurizio Pollini

Im Rahmen des Auftritts des Lucerne Festivals lädt die Bank von Tobel als Sponsor des Festivals ihre wichtigsten Kunden an ein Konzert von Maurizio Pollini ein. Als Geschenk wird dabei ein Porträt in Form einer aufwändig gestalteten und hochwertig produzierten Broschüre über den weltbekannten Pianisten erstellt. Die Broschüre wurde im Auftrag der Werbeagentur MetzgerLehner gestaltet.

_ Broschüre mit 3-seitigen Einklapper
_ 220 x 297 mm


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Erscheinungsbild für (damals) neulancierten «Grand prix du suisse»

Nebst dem Logo als Teil eines umfassenden visuellen Neuauftritts, wurde über mehrere Jahre ein Pokal für die besten Weine der Schweiz kreiert. Offenbar wird er selbst 17 Jahre danach in leicht abgeschwächter Form immer noch produziert und Jahr für Jahr verliehen.

Christian Grässli von CG-Raum hat den Pokal umgesetzt und war in die Entwicklung von Anfang an involviert. Eine Idee, eine Skizze zu entwerfen und diese dann auch serientauglich umzusetzen – das sind zwei verschiedene Dinge. Einfach nur super gemacht Christian, Danke vielmals für den tollen Job! 

Der Pokal greift eine damals neue Glas-Lasertechnik auf, welche vorwiegend für kitschige Touristensouvenirs gebraucht wurde. Interessant scheint mir gestalterisch beim Pokal heute noch nebst der schlichten formalen Ästhetik der Moment des Zusammenfügens der Traube/Olympiaringe beim Drehen zu sein. 

Nicht zu vergessen der Auftraggeber und Projektmanager: Hape Detsch, den besten den ich je hatte!

_ diverse Werbemittel 
_ Inserate
_ Plakate
_ Flyers
_ Diplome
_ Massnahmen am Event (Tickets, Beamervorlagen, Speisekarten, etc.)
_ Pokale


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Neukonzeption und Gestaltung von «Marmite, die Zeitschrift für Esskultur».


Mit dem Blattmacher Wolfram Meister wurde das Magazin neu positioniert. In engem Austausch wurde die Dramaturgie des Magazins mit wiederkehrenden Inhaltsgefässen und grösseren Reportagen, sowie die Gestaltung dazu konzipiert – eine sehr interessante Zusammenarbeit. 

Der Anspruch die Rezepte in den restlichen Inhalt einzuweben und nicht etwa wie damals üblich zum Schluss einer Reportage anzufügen, war eine spezielle Herausforderung. 

In den ersten paar Jahren habe ich zusammen mit dem Chefredaktor Andrin Willi etliche Magazinnummern konzipiert und umgesetzt – das führte weit über eine klassische Art Direction hinaus. Viele Fotografen und Freunde habe ich aus meinem Netzwerk beigezogen. Sehr gerne erinnere ich mich an die konstruktive, dynamische und tolle Zusammenarbeit: herzlichen Dank an die Fotografen Pia Grimbühler, Mischa Scherrer oder die Illustratorin/Künstlerin Helene Sperandio – ihr seit super.